
Grenzüberschreitende Lieferungen stellen eine große Belastung für die Verpackungsmaterialien dar. Vibrationen, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen können dazu führen, dass schwache Verschlüsse schnell beschädigt werden. Wenn die UV-härtenden Beschichtungen und Klebstoffe nicht ausreichend aushärten, muss man die Folgen in Form von Rücksendungen sowie einer beschädigten Markenreputation tragen. Wir haben die Hozelock UV-Pond-Lampe für industrielle Verpackungslinien entwickelt – dort bedeutet „keine Beschädigungen“ eine konstante, messbare und stabile Härteenergie, unabhängig von den Schichten, die bearbeitet werden.
Was technisch wichtig ist:
Diese Hochdruck-Quecksilberdampflampe verfügt über eine stabile Spektralstrahlung bei 365 nm. Dadurch werden die Photoinitiatoren in den UV-Beschichtungen und Tinten aktiviert, sodass eine schnelle Aushärtung möglich wird. Die maximale Strahlungsintensität beträgt 1200 mW/cm² an der Oberfläche des Substrats. Die Strahlung wird durch einen dikroischen Reflektor gelenkt, wodurch die nutzbare UV-Strahlung erhöht und gleichzeitig die IR-Wärme kontrolliert wird. Die Leistung der Lampe bleibt während ihrer gesamten Lebensdauer innerhalb von ±3 % konstant – dadurch bleibt auch bei langen Arbeitszeiten die Konsistenz der Härteenergie gewährleistet.
Die Aushärtungsgeschwindigkeit wird durch die angegebene Dosis bestimmt – nicht durch Vermutungen: Bei einer Dosis von 800 mJ/cm² härten sich typische Verpackungsbeschichtungen in weniger als 0,8 Sekunden aus. Damit können die Produktionsgeschwindigkeiten auf bis zu 150 m/min erhöht werden, ohne dass die Haftung beeinträchtigt wird.
Warum das in der Praxis funktioniert:
Bei Langstreckenlogistik sind konstante Verschlussqualitäten, eine gute Abdeckung der Kanten sowie Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung erforderlich. Durch die Fokussierung der 365-nm-Strahlung auf die Stellen, an denen die Photoinitiatoren befinden sich, wird auch bei dicken Schichten eine vollständige Aushärtung erreicht – sei es bei opaken Überlackierungen oder Beschichtungen für Faltschachteln. Die Geometrie des Reflektors sorgt dafür, dass die Dosis über die gesamte Breite der zu behandelnden Fläche hinweg innerhalb von ±8 % konstant bleibt. Dadurch entstehen keine schwachen Stellen, die während des Transports beschädigt werden könnten.
Die Energiedichte wird kontrolliert, sodass wärmeempfindliche Filme und Folien ihre Dimensionen beibehalten können. Das Ergebnis ist weniger abgelehnte Paletten, weniger Garantiefälle sowie Verpackungen, die unbeschadet ankommen.
Was Sie beachten müssen:
Passen Sie die Lampe Ihrem System an. Überprüfen Sie die Breite des Reflektors, die Länge des Bogenradius sowie die Funktion zur Erkennung des Ende der Lebensdauer der Lampe. Nicht passende Reflektoren führen zu Verschwendung von Energie und zum Entstehen von Hotspots.
Eine ozeongefreie Betriebsweise ist nur mit geeigneten Quarzschläuchen und Entlüftungssystemen möglich. Wenn der Luftstrom eingeschränkt wird, steigt die Ozongenerierung.
Planen Sie die Wartung alle 2000 Stunden ein, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Nutzen Sie außerdem wöchentlich einen kalibrierten Radiometer, um die Dosis zu überprüfen. Ein Betrieb mit 100 % Auslastung ist in Ordnung – jedoch muss auf eine angemessene Wärmeabfuhr geachtet werden. Überhitzung verkürzt die Lebensdauer der Lampe und beeinträchtigt außerdem die Spektralkurve.