
Eine ungleichmäßige UV-Härtung auf dem Druckapparat verlangsamt nicht nur den Arbeitsablauf – sie führt außerdem dazu, dass Tinte ausläuft, das Substrat beschädigt wird und ein enges Zeitlimit zu erneuten Arbeiten führt. Wenn die Leistung der Quecksilberdampflampe schwankt oder die Hotspots auf der Oberfläche des Substrats nicht mit der Reaktionsfähigkeit des Photoiniziators übereinstimmen, sinkt die Ausbeute drastisch. Man benötigt daher eine UVC-Anlage, bei der eine stabile Lichtstrahlungsqualität sowie eine wiederholbare Energiedichte gewährleistet werden.
Was wirklich wichtig ist
Wir produzieren T5- und T8-UVC-Röhren, die auf einer stabilen, niedrigdruckigen Quecksilberdampflampe basieren. Dadurch entsteht ein Lichtstrom bei 254 nm – bei diesem Wellenlängenpunkt funktioniert die Photochemie am besten. Die größeren Durchmesser der T5-Röhren ermöglichen eine höhere Strahlungsintensität, besonders in Situationen mit komplexer Reflektoranordnung. Die T8-Röhren bieten hingegen eine gleichmäßige Beleuchtung – genau das, was man in größeren Lampenboxen oder in Bereichen braucht, in denen Gleichmäßigkeit entscheidend ist.
Man kann damit rechnen, dass die Lampe über Tausende von Stunden hinweg eine konstante Leistung bietet. Unsere Röhren funktionieren mehr als 9.000 Stunden lang, wobei der Leistungsverlust unter 8 % liegt. Das ist besser als bei älteren Hochdruckquecksilberlampen, deren Leistung rapide abnimmt und deren Farbe sich ändert. Die Gesamtkosten pro behandeltem Quadratmeter sinken, da weniger Energie verbraucht wird, weniger Lampen ausgetauscht werden müssen und weniger Stillstandzeiten auftreten.
Warum das im Druckbereich von Vorteil ist
Bei Offset-, Flexo- oder Siebdruck geht es darum, die Energie so einzustellen, dass sie perfekt mit der Tintenschicht übereinstimmt – ohne die Tinte zu überhitzen. T5-/T8-UVC-Röhren liefern eine gleichmäßige Strahlung über die gesamte Fläche des Substrats, sodass eine gleichmäßige Härtung stattfindet, ohne dass Ränder überhitzt werden oder bestimmte Bereiche unvollständig gehärtet werden. Dadurch gibt es weniger Ausschuss, die Farben bleiben konstant und die Druckgeschwindigkeit kann erhöht werden, ohne dass Hotspots ein Problem darstellen. Die Energiedichte bleibt konstant – dadurch können die Prozesse präziser gesteuert werden, und die Bediener müssen keine individuellen Einstellungen mehr vornehmen.
Die Details, die Probleme verhindern
Diese Röhren enthalten kein Ozon – dennoch muss die Ausrichtung der Lampe sowie die Ausrichtung der Reflektoren korrekt sein. Falsche Ausrichtung führt zu ungleichmäßiger Beleuchtung. Stellen Sie sicher, dass der Ballast und der Anschluss zu Ihrer Lampe passen. Planen Sie außerdem eine Überwachung am Ende der Lebensdauer der Lampe ein – die UV-Leistung nimmt bereits vor dem vollständigen Ausfall der Lampe ab.
Hantieren Sie mit Handschuhen – Hautöle können Hotspots verursachen und die Lebensdauer der Lampe verkürzen. Passen Sie die Röhre dem Photoinizatorspektrum Ihrer Tinte an – überprüfen Sie dies mit einem Radiometer direkt auf der Substratoberfläche.